Presse

2012 - Elm

Crossrennen als Zuschauermagnet

ELM. Der zweite Lauf zur NAVC-Meisterschaft der am vergangenen Sonntag in Elmerheide ausgetragen wurde bot den über 2500 Zuschauern die trotz wenig erwärmender Temperaturen an der Strecke waren spektakulären Motorsport vom feinsten. In den beiden Finalläufen durften sich Michael Ropers und Kay Burkert als Gesamtsieger feiern lassen. Von Thomas Kerstner


Das ging gerade noch einmal gut. Ein VW Käfer auf zwei Rädern. Am Sonntag wurde in Elm viele spektakuläre Rennen geboten. Foto: Kerstner

„Es bedarf schon einer gute Organisation und die Hände vieler Helfer, um so eine umfangreiche Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, erklärte der erste Vorsitzende des ausrichtenden MC Elm, Wilfried Burfeindt. Innerhalb von zwei Tagen wurde auf einem im Herbst abgemähten Maisfeld von Hermann Tiedemann eine 680 Meter lange Rennpiste mit Zuschauerraum, Bewirtungsbuden, Fahrerlager und Parkplatz erstellt.

Das Team um Reiner Sprekels und Nils Buck plante den Aufbau, beschaffte die Gerätschaften und nahm die Einteilung des perfekt funktionierenden Bahndienstes vor. Rita Kück kümmerte darum, dass den Zuschauern bei der Bewirtung an nichts fehlen sollte. Beim Startvorgang der Autos war Reiner Diehn der Chef. Er passte auf, dass bei jedem Lauf die Aufstellung der Teilnehmer stimmte und kein Fehlstart verursacht wurde, während Frank Schütt die Boliden nach drei gefahrenen Runden mit der Zielflagge abwinkte. Als erfahrene Rennsprecher versorgten Johann Bruders und Wilfried Burfeindt die Zuschauer mit den nötigen technischen Details und Ergebnissen. Bereits am Sonnabend erfolgte die technische Abnahme ohne die kein Fahrzeug zum Rennen zugelassen werden darf.

Harte Positionskämpfe wurden den Motorsportfans geboten. Während die ersten beiden Durchgänge noch recht glimpflich verliefen, wurde die Gangart im letzten Abschnitt zunehmend robuster.

Wie Elms Pressewart Claus Böckmann berichtete seien am Renntag mehr als zehn Überschläge gezählt worden, die jedoch ohne Verletzungen überstanden wurden. Wegen ihrer rabiaten Fahrweise musste das Schiedsgericht gegen zwei Teilnehmer sogar eine Disqualifikation aussprechen.

Quelle: Bremervörder Zeitung

2011 - Stoppelfeldball

Sieger strahlen um die Wette

Kuhstedt. Für den Cross-Kart-Nachwuchs sind sie Vorbilder, für andere sind sie Konkurrenten und für viele sind es Freunde. Beim traditionellen Stoppelfeld-Ball überreichte der NAVC-Vorsitzende Clement Heins die Meisterschafts-Trophäen an die erfolgreichsten Fahrer und Fahrerinnen der Saison. Von Carmen Monsees


Strahlende Siegerin: Im vergangenen Jahr reichte es für Mona Ropers vom Fahrendorfer Automobil-Club noch nicht für ganz nach oben auf dem Siegertreppchen. In diesem Jahr ist die 21-jährige Landesverbands-Meisterin im Stoppelfeldcross-Fahren.

Die Spannung war groß, die Stimmung bestens, wusste doch keiner der Anwesenden im Saal, wer am Sonnabend im Gasthof Ahrens in Kuhstedt auf das Siegertreppchen steigen würde. Unter dem Jubel der vielen Besucher ließen sich die Meister und platzierten Cross-Fahrer groß feiern.

Die Kart-Fahrer sind die Stoppelcross-Motorsportler von morgen. Bei den Mädchen sicherte sich Malin Buck (FAC/MC Elm) den Siegerpokal vor Michelle Blom (MSC Ebersdorf) und Lea Winterheimer (MSG Spreckens/FAC). Siegreich in der Cross-Kart Klasse 1 war Lars-Helge Detjen (FAC/SRT). Tim Rohdenburg (MC Elm) und Marvin Tietjen (MSG Geestequelle) belegten die Plätze zwei und drei. Steffen Ropers (FAC/MSG Spreckens), Marc Wöhleking (MSG Geestequelle) und Marco Steffens (MSG Geestequelle) stiegen in der Cross-Kart-Klasse 2 auf das Siegertreppchen.

Als Landesverbands-Meisterin 2011 der Stoppelcross-Fahrerinnen ließ sich die 21-jährige Mona Ropers (FAC) gebührend feiern. Sie gratulierte der Vize-Meisterin Jessica Schelski (MC Elm) und der Drittplatzierten Alexandra Korte.

Thorsten Schelski (MC Elm) ist Landesverbands-Meister 2011 der Stoppelcross-Fahrer. Seine Mitfahrer Nils und Sven Buck (beide MC Elm) verwies er auf die Plätze zwei und drei.

Als erfolgreichster Fahrer der Klasse J unter 18 Jahren kristallisierte sich Daniel Schröder (MSG Spreckens/FAC) heraus. Für Felix Murk (MSG Spreckens) und Tobias Wilshusen (MC Elm) reichte es für den zweiten und dritten Platz.

Die Klasse S entschied Kai Hülsemann (We for us) für sich. Timothy Rivard (We for us) und Wilfried Buck (MC Elm) folgten auf den Rängen zwei und drei.

Als Saisonsieger in der Klasse A zeigte sich Nils Buck (MC Elm) erfreut, den Pokal aus den Händen des NAVC-Sportleiter Kevin Bars entgegen zu nehmen. Den zweiten Platz belegte Michael Ropers (FAC/ACC). Dritter wurde Kay Schukert (MCBJ Hellingst). In der Klasse B stand LV-Meister Thorsten Schelski (MC Elm) ganz oben auf dem Treppchen. Neben ihn auf Platz zwei gesellte sich Teamkollege Sven Buck (MC Elm). Auf Platz drei landete Marco Meister (MSG Geestequelle).

Sven Börger (Fahrendorfer AC/MSG Spreckens) entschied die Klasse C für sich. Heinz Götsche (FAC/MC Elm) und Lars Morgenroth (FAC/ACC/We for us) belegten die Ränge zwei und drei.

Hendrik Peters (ACC Kirchwistedt), Reinhard Buck (MSG Spreckens/FAC) und Heiko Nehring (MSG Spreckens) sicherten sich die ersten drei Plätze in der Klasse E. In der Klasse F gingen Oliver Böckmann, Marco Wittkowski (beide MC Elm) und Gerhard Münchmeier (Devils Toy) als Saisonsieger hervor.

In der Mannschafts-Wertung belegte das Team ,,We for us“ den ersten Platz vor dem ,,Fahrendorfer-Automobil-Club (FAC)“ und dem MC Elm.

Quelle: Bremervörder Zeitung

2011 - Fahrendorf

Schlammschlacht auf dem Stoppelcross-Acker

Ober Ochtenhausen. Eine echte Schlammschlacht haben sich 167 Motorsportmatadoren am Sonntag vor rund 1500 Zuschauern in Ober Ochtenhausen geliefert. Den Stoppelcrossfahrern flog beim Rennen um die NAVC-Meisterschaft des Fahrendorfer Automobil Clubs (FAC) der Modder ordentlich um die Helme. Den Tagessieg fuhren Marcel Korte aus Heinrichsdorf und Heinz Götsche aus Hesedorf ein.

Damit hatte niemand gerechnet: Marcel Korte am Steuer seines Opel Kadett D ließ seine Verfolger im Superfinale alt aussehen.

Mit erschwerten Bedingungen hatten die Motorsportler in Ober Ochtenhausen zu kämpfen. Der Regen hatte den Stoppelacker der Familie Wohlers aufgeweicht. Am Ende des Renntages glich die Piste einer Schlammwüste. Jede Runde wurde zur Schlitterpartie.

Den Auftakt machten die Fahrer der Klasse S (Serienfahrzeuge): Timothy Rivard („We for us“) hängte die 25 übrigen Starter mit seinem Opel Corsa A ab. Die Automarke aus Rüsselsheim bewährte sich in dieser Klasse: Auch die Zweit- und Drittplatzierten Kai Hülsmann („We for us“) und Marcel Korte saßen am Steuer eines Opel Corsa.

Den Sieg in der Klasse A (Tourenwagen mit Leistungssteigerung bis 1400 ccm) fuhr Timothy Rivard („We for us“) mit seinem Opel Corsa B ein. Die Plätze zwei und drei belegten VW-Käfer-Pilot Uwe Ropers (FAC) und VW-Polo-2-Fahrer Stefan Wohlgemuth (Anlo-Racing-Team).

In der Klasse B (Tourenwagen mit Leistungssteigerung bis 1800 ccm) triumphierte ein echter Klassiker: Mit ihren VW-Käfern ließen Thorsten Schelksi und Sven Buck vom MC Elm Kevin Bars mit seinem Opel Corsa A hinter sich. Auch in der Klasse C (offener Hubraum und Turbomotoren) überzeugte der VW Käfer auf dem Stoppelacker: Die drei Erstplatzierten Heinz Götsche (FAC/MC Elm), Lars Morgenroth (FAC/ACC/„We for us“) und der FAC-Vorsitzende Sven Börger (FAC/MSG) gingen mit diesem Wolfsburger „Oldie“ ins Rennen.

Mit Allradantrieb wühlten sich in der Klasse D acht Teilnehmer durch den Schlamm. Werner Markwardt (MCBJ) legte einen satten Start hin. Seine Kontrahenten Dennis Prömel (Heidzschnucken MS) und Lothar Wohlgemuth (Anlo-Racing-Team) sahen nur noch die Rückleuchten seines leistungsgesteigerten Audi Coupes. Peter Möller (MSG Geestequelle) setzte sich mit seinem Flachkäfer in der Klasse E gegen sieben Gegner durch. Vorjahressieger Reinhard Buck (MSG Spreckens/FAC) sicherte sich Platz zwei vor Heiko Nehring (MSG Spreckens). In der Spezialcrossklasse F verwies Matthias Kehn (SRT Lastminute) Heinz Götsche (FAC/MC Elm) und Oliver Böckmann (MC Elm) auf die Plätze zwei und drei.

Zwei „Japaner“ passierten in der Klasse J als erste die Ziellinie: Daniel Schröder (MSG Spreckens/FAC) schaffte es mit seinem Mitsubishi Colt ganz oben aufs Siegertreppchen. Auf dem zweiten Platz folgte Tobias Wilshusen (MC Elm) am Steuer eines Honda Civic. Seat-Ibiza-Fahrer Philipp Hartmann (FAC/MSG Spreckens) landete auf Platz drei. Die Mannschaftswertung entschied das Team „We for us“ mit Timothy Rivard, Kai Hülsemann und Lars Morgenroth.

Im Superfinale wurden am späten Nachmittag die Tagessieger ermittelt: Trotz vergleichsweise geringer Motorleistung konnte sich Marcel Korte aus Heinrichsdorf mit seinem Opel Kadett D bis zum Ende an der Spitze behaupten. Aus dem zweiten Superfinale ging Heinz Götsche aus Hesedorf (FAC/MC Elm) am Steuer seines Spezialcrossers als Sieger hervor.

Die Veranstalter vom FAC zeigten sich am Sonntagabend zufrieden. „Alles hat gut geklappt – sowohl auf als auch neben der Rennstrecke“, sagte FAC-Pressesprecher Lars Morgenroth. Sieben Fahrzeuge überschlugen sich. Verletzt wurde niemand. (nb)

Quelle: Bremervörder Zeitung

2010 - Fahrendorf

OBER OCHTENHAUSEN. Ein ungewohntes Bild bot am Wochenende der Acker von Landwirt Hansjürgen Wohlers in Ober Ochtenhausen. Wo vor ein paar Tagen noch Getreide stand, tummelten sich am Sonntag 2000 Schaulustige, um das Stoppelcrossrennen des Fahrendorfer Automobil Clubs (AC) zu verfolgen. Das nächste Rennen des NAVC (Neuer Automobil- und Verkehrs Club) gibt es am 29. August in Spreckens. Von Lisa Masthoff

Mächtig Staub aufgewirbelt: Beim Stoppelcrossrennen in Ober Ochtenhausen lieferten sich die Motorsportler spannende Rennen.

Auf einer 600 Meter langen Rennstrecke lieferten sich die Teilnehmer heiße Duelle. Spannende Fights zwischen den Motorcrossfahrern, brisante Kopf-an-Kopf-Rennen und riesige Staubwolken zogen viele Zuschauer in den Bann.

Dafür musste im Vorfeld lange geplant werden. „Unzählige freiwillige Helfer haben es möglich gemacht, dass der Ablauf der Veranstaltung so reibungslos verläuft,“ betont Lars Morgenroth, Pressesprecher des FAC. Es wurden Freiwillige benötigt, die für den Start zuständig sind, aber auch für das Abwinken des Rennens sowie für die Einweisung der Fahrer. Sportkommissar Karl-Heinz Cordes verwarnte Teilnehmer des Rennens, sobald diese sich unsportlich gegenüber ihren Kollegen zeigten. Im schlimmsten Fall wurden solche Rennsportler disqualifiziert.

Auch für die Sicherheit mussten im voraus Maßnahmen getroffen werden. Jedes Fahrzeug wurde vom TÜV geprüft, bevor es sich zum Start begeben konnte. Schlimmere Unfälle seien durch die gute Planung und Einhaltung der Sicherheitsvorschriften noch nie passiert, so Morgenroth. Jugendliche würden vielmehr eine Chance bekommen, durch den Motorsport ihre Grenzen sowie die des Fahrzeugs kennen zu lernen.

Eingeteilt nach Alter und Fahrzeugtyp traten die Teilnehmer in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Gegen 18 Uhr stand der Gesamtsieger des Superfinales in Ober Ochtenhausen fest: Thomas Hohnholt aus Wallhöfen. Nach der Siegerehrung wurde er unter Jubelrufen von Familie und Freunden gefeiert. Die Mannschaftswertung (21 Teams waren am Start) gewannen der Fahrendorfer AC I mit Sven Böger, Philipp Hartmann, Eckhard Imbusch und Michael Ropers vor dem ACC Kirchwistedt.

Quelle: Bremervörder Zeitung

2010 - Elm

Pokalregen für den FAC in Elm.

Am 16.5.2010 startete der zweite Lauf der Stoppelfeld Autocross Meisterschaft in Elm.
190 Starter lieferten sich heiße Duelle mit den frisch renovierten Autos auf der neuen, sehr interessanten Bahnführung. Neugestaltet waren diesmal die Kurven und die Schikane. Nach dem Start ging es ca. 100m gradeaus. Um das hohe Tempo zu drosseln, mußten sich die Boliden durch eine enge Schikane zwängen.

Hier eine Startaufstellung der Kl.C. Am Kühlergrill des Fahrzeugs kann man den Fahrstil der Fahrer erkennen.
Gute Fahrer hacken sich nicht gegenseitig ins Blech, bei diesen Fünf sind die Fronten noch knitterfrei.

Dieses stellte viele Fahrer vor ein Problem. Da sie den Start gewinnen wollten, blieben sie bis zum Schluß auf dem Gaspedal. Das kam aber nicht so gut, denn die Bahnführung war durch Rundballen markiert und diese verzeihten nichts. So manch ein Wagen zerschellte am Stroh und einige Fahrer nutzten den Notausgang, was eine Verwahrnung zur Folge hatte. Wer es durch die Hürde Nr. Eins geschafft hatte, bekam die fast 180 Grad Kurve zu spüren. Wer hier noch zu schnell war, drehte sich und riskierte seine hart erkämpfte Position. Puh, das war geschafft und es folgte eine Gerade von ca.150m, bevor die letzte Kurve vor dem Start / Zielbereich angefahren wurde. Hier hatten besonders die Käfer Fahrer das Problem, das sie weiter runter bremsen mußten als die fronttriebler Piloten. Wenn man zu schnell war, kam man zu weit nach außen und verlor im losen Boden wichtige Zeit. Zu weit herunter gebremst kam der Hecktriebler mit seinem Mors (will den Kraftausdruck nicht nutzen) nicht rumm und er schob über die Vorderachse
Die Fahrer unter sich gaben sich gegenseitig den Rat, „komm einfach nur durch die erste Runde“

Wieder waren 8 Jugendliche in der Kl.J unterwegs.Marlien Buck hat ihren Überschlag von Grafen unbeeindruckt weg gesteckt und konnte sich aber leider nur den siebten Platz ergattern. Am Ende des Tages sicherte sich Tobias Willshusen (691) den ersten Platz vor Philipp Hartmann (690) und Daniel Schröder (683),der es als erster nicht schaffte durch die Schikane nach dem Start zu kommen.

Im vergangenen Jahr wurde die Kl.S ins Leben gerufen und man stellte schnell fest das die serienmäßige Auspuffanlage einfach kein motorsportliches Flair hergibt. Man kam sich wie in einem Stummfilm vor. Über Winter hatte man sich Gedanken gemacht und eine Veränderung in diesen Bereich zugelassen. Nun konnten sich die auf diesem Rennen anwesenden Gäste sich auch bei diesem Rennen an sonoren Auspuffklängen erfreuen.
Torsten Murk (777) setzte sich durch und erlangte Pl.1 vor Marcel Korte (489) und den Mann, der auch als Aircraft Director (Einweiser für Start und Landung) auf einem Flugzeugträger arbeiten könnte, Rainer Diehn (404)

Michael Knop (104) steuerte seinen Opel Corsa mit drei Sieges Läufen ins Ziel und belegte den klar ersten Platz in der KlasseA vor Nils Buck (412), der seinen Käfer erst für das Elmer Rennen aus dem Winterschlaf geholt hatte. Arne Burfeind vom Mc Elm schaffte es auf Pl.3.

Das Podest in der Klasse B war komplett in Gelb überzogen. Die MSG Präsentierte sich hier als dominierender Sieger und die Piloten Marco Meister (251), Timo Meister (281) sowie Enrique Reklat (368) genossen diesen Moment der Siegerehrung mit Sicherheit.

Ich, Lars Morgenroth (218), malte mir vor dem dritten Lauf den dritten Platz aus, mußte aber feststellen das die Farbe nicht die richtige war. Ich soll nicht malen sondern fahren und das am besten vorne weg. Nach dem sich Sven Börger (440) in der Startphase die Führung erkämpfen konnte, klebte mir ein BMW an der Hacke. Nun macht man auch mal Fehler. Aber muß das sein wenn da 8 Zylinder von hinten brüllen? Am Ende des Renntages sah die Platzverteilung wie folgt aus: Sven Börger (440) auf Pl.1, Heinz Götsche (510) Pl.2 der Achtzylinder und sein Pilot Sascha Liehr (319) auf Pl.3.

Frank Schütt (453) ist ein Fahrer in der Kl.D mit dem man immer zu rechnen hat, wenn es um die ersten Plätze geht. Aber auch er mußte sich eingestehen „Sachen die laufen verändert man nicht“. Neuer Leistungs stärkerer Motor + neue Reifen + alte Antriebswellen = Ausfall. Nur mit Heckantrieb macht der V8 Käfer was er will. Moris Fettweiß (608) belegte den ersten Platz vor seinem Team Kollegen Werner Markwardt (308) und Matthias Kehn (492).

Die Eigenbauten der Kl.E fühlten sich auf der Bahn sichtlich wohl und es machte Spaß sich die Positionskämpfe anzusehen. Die fünf Piloten gaben richtig Gas und letztendlich bestieg Gerd Lüchau (255) vor Team Kollegen Marco Wittkowski (500) und Reinhard Buck (401) das Podest.

Ist es ein Flugzeug? Ist es Super Grobi? Nein, das ist Devil´s Toy Fahrer Gerhard Münchmeier (255). So wie es scheint hat er endlich das zuverlässige Fahrzeug was er immer haben wollte. Nach einigen Jahren mit seinem Spezi V8 und einem Leben voller Ärger, fährt er nun quasi wie auf Schienen über die Piste. Marco Wittkowski (500) und Heinz Götsche (510) klemmten sich verbissen hinter das Schwarze Monster aus Braunschweig und kämpften um Position 2 und 3. Die Treppen Belegung sah so aus: Gerhard Münchmeier (255), Heinz Götsche (510) und Marco Wittkowski (500).

Die Kl.G fällt nun Wohl oder Übel weg. Der Spezi 4x4 aus dem Hause Schuckert wurde nach einem Rennen in Ülzen verkauft. Kai Schuckert hat da aber das nächste Projekt schon im Kopf und wir dürfen gespannt sein was da auf uns zukommt.

Superfinale
12 der 190 Starter konnten sich für das Finale qualifizieren. Eine wahnsinns Aktion war auf der Bahn zu erwarten und die Zuschauer wurden für ihr Bleiben bis zum Schluß belohnt. Wie schon im Vorfeld beschrieben war die Bahn sehr eng und alle waren froh, das sie den Renntag unfallfrei überstanden hatten. Nun waren da aber auch noch die verschiedenen Fahrzeuge der einzelnen Klassen. Aber hier starten die Besten der Besten und es ging soweit am Start alles gut. Als Zuschauer war es schwierig zusagen, wer nun grade vorne war. Irgendwann, ich weiß nicht in welcher Runde es war, knallte es in der Mündung der letzten Kurve vor der Start- Zielgraden. Eckert Imbusch (246) der Käferschreck der Kl.B mit seinem Polo kam ins Schleudern und zu allen Übel wurde er von Marco Meister (251) regelrecht abgeschossen. Rennunfälle gibt es eben. Sven Börger(440) aus der Kl.C sah hier seinen Vorteil und hatte nun freie Bahn (freie Fahrt, für freie Börger). Doch im Nacken des Käfer V6 brüllt ein Audi S8, am Steuer Werner Markwardt (308) von den Blauen Jungs aus Hellingst. Die Zuschauer stehen auf, jubeln und ein Zittern geht durch die Reihen. Wer gewinnt das Finale? Von hinten, ein paar Reihen zurück, kommt ein tiefflieggender Marco Wittkowski(500) mit seinem Spezial Crosser, der von einem Hayabusa Motor befeuert wird, an. Wir befinden uns in der letzten Runde, noch heisst der Führende Sven Börger(440). Wittkowski setzt zum Endspurt an und zieht an Markwardt vorbei, der schon von Börger den Dreck um die Ohren bekommen hat. Wir sind auf der Zielgraden, Wittkowski hinter Börger und Schluß - Aus - Ende. Der Fahnenschwenker befreit Sven Börger mit der Zielflagge von der Hetzjagd und er gewinnt das Finale.

Ein schöner und nervenaufreibender Tag geht zu Ende. Insgesamt gingen an diesem Wochenende 18 Pokale in die Hände des FAC´s.

Text: Lars Morgenroth (Pressesprecher des FAC)
Bilder: Peter Albers